KI-gestützte Dokumentenverarbeitung

KI-Dokumentenverarbeitung für komplexe Fach­prozesse

Wir machen Informationen aus Scans, PDFs, Tabellen, Diagrammen und weiteren Datenquellen fachlich nutzbar: nach euren Regeln geprüft, in eurer Zielstruktur, mit Auffälligkeiten sortiert für eure Fachleute.

Für komplexe Dokumenten- und Datenprozesse, bei denen reine Standard-Extraktion nicht ausreicht.

Eingang
Pipeline läuft
Zielstruktur
Messprotokoll 08:05 · 13,10 m
PDF-Bericht
Fach-
regelwerk
zeitreihe.csv
t [s] Wert Status
0 12,40 ok
300 13,10 ok
600 13,55 ok
? 13,92 prüfen
3600 14,20 ok

Synthetisches Beispiel. Gezeigt wird das Prinzip, keine Kundendaten.

Kommt dir das bekannt vor?

Die Dokumente sind längst digital, die
Informationen darin aber noch nicht

01

Zu viele Dokumente

Ein Altbestand oder ein stetiger Eingang, der schneller wächst als die Kapazität im Team.

02

Zu viele Formate

Handschrift, Scans, wechselnde Layouts, Diagramme, Excel-Listen und E-Mail-Anhänge.

03

Zu viel Fachprüfung

Fachpersonal sichtet und prüft Dokumente noch manuell.

04

Unstrukturierte Daten

Fachsystem, GIS, ERP oder Reporting bräuchten die Werte strukturiert, bekommen sie aber nicht.

KI-gestützte Dokumentenverarbeitung

KI-Dokumentenverarbeitung für komplexe Fach­prozesse

Wähle ein Beispiel und schau zu, was in den fünf Schritten passiert.

Protokoll Nr. 1414.06.78
Pumpversuch Brunnen III
Ruhewasserspiegel 12,40 m u. MP
Förderung Q ≈ 21 l/s
UhrzeitAbstich [m]
8:0012,40  Pumpe an
8:0513,10
8:1013,55
8:0313,92
9:0014,20
9:3012,95  Pumpe aus
gez. W. · Kontrolle folgt
Quittung · Foto
Quittung
Werkzeug Brandt · 14.03.
Betrag bar erhalten238,50 €
Rechnung · PDF
Druckerei KesselNr. 2024-118
12.03. · Flyer Projektveranstaltung
Netto1.200,00 €
MwSt 19 %228,00 €
Gesamt1.428,00 €
Kontoauszug · CSV
DatumEmpfängerBetrag
18.03.Druckerei Kessel−1.482,00
19.03.Büromiete−850,00
Absenkung Brunnen II09/83
Dauerversuch · Q = 18 l/s konst.
0,00,51,01,52,0 0255075100 Zeit [min] →s [m] ↓

Synthetisches Beispiel, angelehnt an reale Projekterfahrung.

EingangSchritt 1/5

Fachlogik statt Template. Die KI arbeitet mit euren Regeln: Umrechnungen, Bezugsgrößen, Zuordnungen, Pflichtfelder.

Zweite, feste Prüfinstanz. Ein programmiertes Regelwerk kontrolliert jedes KI-Ergebnis auf Plausibilität.

Fachleute für die Ausnahmen. Auffälliges kommt sortiert nach Dringlichkeit auf den Tisch, nicht jedes Dokument.

Use Case

Von historischen Messprotokollen zur strukturierten Zeitreihe

Ein öffentlicher technischer Fachbereich hatte Jahrzehnte an Versuchsdokumentation: heterogen, teils handschriftlich, teils widersprüchlich, teils nur als Diagramm. Die Daten sollten in ein Fachsystem, lagen aber in keinem nutzbaren Format vor.

Aufgabe

Messwerte, Zeitachsen und Metadaten automatisiert erfassen und in ein definiertes Zielformat überführen.

Was dazukam

Zeitachsen über mehrere Tage rekonstruiert, Absenkungen berechnet, Förderphasen interpretiert. Unter geeigneten Bedingungen auch Diagramme als Datenquelle genutzt.

Qualität

Gemeinsam mit Fachpersonen gegen eine manuell geprüfte Referenzmenge validiert und iterativ verbessert.

Grenze

Bei widersprüchlichen Originalen bleibt die fachliche Kontrolle Teil des Prozesses.

Nicht nur gelesen, sondern abgeleitet

Projektlogik
Uhrzeit im DokumentZeitachse in Sekunden
Messwert + ReferenzniveauAbsenkung berechnen
Pumpen-/SchieberstatusFörderphase fachlich einordnen
Projekt-Learning

Nicht nur die Scanqualität entscheidet. Im Projekt ließen sich logisch aufgebaute, aber qualitativ schwierige Dokumente teilweise besser auswerten als formal saubere Unterlagen mit widersprüchlichem Inhalt.

Nicht die Branche, sondern der Prozess entscheidet

Unser Ansatz lohnt sich, wenn …

Technische Dokumente

Prüfberichte, Messprotokolle, Zertifikate, Lieferantenunterlagen in Industrie, Qualität und Energie.

Beispiel: Messwerte aus Prüfberichten verschiedener Lieferanten in eine einheitliche Qualitätsdatenbank.

Altbestände & Migration

Historische Akten und Dokumentationen, die in GIS, CAFM, ERP oder ein neues Fachsystem müssen.

Beispiel: Jahrzehnte an Versuchsprotokollen werden zu Zeitreihen und Metadaten für ein Fachsystem.

Wiederkehrende Nachweise

Belege und Abrechnungsunterlagen aus dezentralen Quellen, die in feste Vorlagen und Reports müssen.

Beispiel: Belege verschiedener Partner in unterschiedlichen Layouts landen geprüft im einheitlichen Nachweis-Template.

Viele Quellen prüfen

PDF, Excel, CSV, Papier und Referenzdaten in einem Datenmodell zusammenführen und gegenprüfen.

Beispiel: Abweichungen zwischen Dokumenten und Stammdaten werden erkannt und für die Prüfung priorisiert.

Selbst-Check

Passt die KI-gestützte Dokumentenverarbeitung für dich?

Frage 1 von 5

Ein Dreamteam aus Fachwissen und KI

So läuft die Zusammenarbeit mit uns ab

Ihr kennt eure Dokumente und Regeln, wir bringen die Technik und Methodik. So entsteht Schritt für Schritt eine Lösung, die zu eurem Prozess passt.

  1. 1

    kostenfrei

    Erstgespräch

    Menge, Dokumente, Regeln, Ziel. Wir besprechen deinen Use Case.

    Ergebnis

    Einordnung: Passt unser Ansatz zu deinem Case?

  2. 2

    Anforderungs­workshop

    Prozess, Dokumenttypen, Datenquellen und Regeln gemeinsam aufnehmen und KI-Einstiegspunkte priorisieren.

    Ergebnis

    Anforderungsbild und Projektvorschlag

  3. 3

    Pilot / Machbarkeit

    Pipeline an euren realen Dokumenten, Qualität gemeinsam mit euren Fachleuten gemessen.

    Ergebnis

    Referenzset, Prototyp, gemessene Qualität, Zielarchitektur

  4. 4

    Umsetzung

    Pipeline und Validierung auf den Zielprozess anpassen, notwendige Oberflächen und Schnittstellen projektspezifisch umsetzen.

    Ergebnis

    Produktiver Workflow

  5. 5

    Skalierung

    Weitere Dokumenttypen, Bereiche oder Datenquellen anbinden.

    Ergebnis

    Wiederverwendbare Erweiterung

Gut zu wissen

Häufige Fragen zur KI-gestützen Dokumentenverarbeitung

Gescannte und digitale Dokumente, Fotos, PDFs, Tabellen, E-Mail-Anhänge und unter geeigneten Bedingungen auch Diagramme, gedruckt oder handschriftlich. Ob sich ein Bestand gut auswerten lässt, hängt weniger von der Scanqualität ab als von der inneren Logik der Dokumente. Das prüfen wir an euren Beispielen.

Nicht pauschal. Nach der KI-Interpretation prüft ein fest programmiertes Regelwerk jedes Ergebnis auf Plausibilität. Auffälligkeiten werden nach Dringlichkeit sortiert und gezielt an eine Fachperson übergeben. Bei widersprüchlichen Originalen ist diese Kontrolle Teil der Lösung.

Für jede neue Dokumentfamilie bauen wir gemeinsam mit Fachpersonen eine geprüfte Referenzmenge auf. Dagegen testen wir die Pipeline und passen sie iterativ an. Pauschale Genauigkeitswerte nennen wir bewusst nicht, weil sich Ergebnisse nicht seriös von einem Dokumenttyp auf den nächsten übertragen lassen.

Das bewerten wir projektspezifisch. Leistungsstarke kommerzielle KI-Modelle sind nicht für jede Datenlage geeignet. Je nach Schutzbedarf können lokal betriebene Modelle in Betracht kommen. Ihre Qualität muss für den konkreten Use Case separat geprüft werden.

Die Ergebnisse werden in eine vorher definierte Zielstruktur überführt. Welche Schnittstellen oder Anbindungen an bestehende Systeme benötigt werden und technisch sinnvoll sind, klären wir projektspezifisch.

Das hängt von Dokumenten, Fachlogik, Datenquellen und Zielsystem ab. Deshalb gibt es keinen Pauschalpreis. Das Erstgespräch ist kostenfrei, danach folgt in der Regel ein klar abgegrenzter Anforderungsworkshop oder Pilot.

Passt euer Dokumentenprozess zu diesem Ansatz?

Starte jetzt mit einem unverbindlichen kostenfreien Erstgespräch.

Gemeinsam schauen wir uns euren Use Case an und klären, ob und wie die KI-gestützte Dokumentenverarbeitung euch unterstützen kann. Laura Bies ist deine Ansprechpartnerin für den ersten Austausch.

Laura Bies

Laura.Bies@aws-institut.de
+49 162 2934 499

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